TI CEO-Podcast · Folge 33
Warum ich gerne Dinge ausprobiere
1 Minute in Kürze
Christoph Standl spricht in dieser Folge seines CEO-Tagebuchs über eine Eigenschaft, die ihn seit Langem begleitet: Er probiert gerne Dinge aus. Zu jedem Thema gebe es heute unendlich viele Informationen – man könne recherchieren, Videos anschauen, Menschen fragen, künstliche Intelligenz nutzen und wochenlang diskutieren, ob eine Idee funktioniert. Irgendwann komme für ihn der Punkt, an dem er sagt: Jetzt probieren wir es einfach aus. Denn vieles lasse sich am Schreibtisch nicht fertigdenken. Bei Technologie, gerade bei KI, werde es für ihn erst spannend, wenn sie im Alltag eingesetzt wird: Was hilft wirklich, was spart Zeit, was können Kunden und Mitarbeiter damit machen? Auch bei Tourismus Interaktiv habe man immer wieder Produkte und Geschäftsmodelle ausprobiert – und die Realität habe oft anders geantwortet als erwartet. Nicht jeder Versuch müsse gelingen: Oft zeige sich nach zwei Wochen, dass etwas nicht funktioniert oder der Zeitpunkt noch nicht passt. Auch das sei ein Ergebnis, denn danach wisse man mehr als vorher. Sein Fazit: neugierig bleiben, hinschauen, verstehen – und dann ausprobieren. Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
Beschreibung
Manche Dinge kann man nicht am Schreibtisch fertigdenken. Irgendwann muss man anfangen, sie auszuprobieren. Das gilt für neue Technologien genauso wie für Produkte, Prozesse oder Geschäftsmodelle. Gerade bei künstlicher Intelligenz und Automatisierung interessiert mich nicht nur, was theoretisch möglich ist – sondern vor allem: Was funktioniert im täglichen Einsatz wirklich? Auch bei Tourismus Interaktiv haben wir über die Jahre immer wieder neue Ideen getestet. Und dabei habe ich gelernt: Ein Versuch muss nicht erfolgreich sein, damit er wertvoll war. Manchmal ist auch die Erkenntnis „Das funktioniert nicht“ oder „Dafür ist es noch zu früh“ ein wichtiges Ergebnis. Für mich gehören deshalb Neugier, Ausprobieren und Lernen unmittelbar zusammen. Anfangen. Ausprobieren. Lernen. Und danach den nächsten Schritt machen. Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
