TI CEO-Podcast · Folge 32

Warum ich Optimist bin

Christoph Standl ·

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1 Minute in Kürze

Christoph Standl spricht in dieser Folge seines CEO-Tagebuchs darüber, warum er Optimist ist – und warum das viel damit zu tun hat, dass er Unternehmer geworden ist. Optimismus heiße für ihn nicht, dass immer alles gut läuft; Projekte laufen anders als geplant, Entscheidungen stellen sich als falsch heraus. Optimismus bedeute vielmehr, daran zu glauben, dass sich für die meisten Probleme eine Lösung finden lässt. Bei künstlicher Intelligenz, Automatisierung und Robotik werde meist gefragt, was schlechter werden könnte – er stelle lieber die Gegenfrage: Was wird besser? Wenn Routineaufgaben statt drei Stunden nur noch dreißig Minuten brauchen, entstehe Produktivität, Dinge werden günstiger, Transport und Logistik sicherer, Bauen effizienter. Technologien, die früher unbezahlbar waren, trage man heute in der Hosentasche. Natürlich werde es auch 2050 und 2100 Probleme geben, aber es lohne sich, die Zukunft auch als etwas zu sehen, auf das man sich freuen kann. Jeder könne einen kleinen Teil davon beeinflussen – als Unternehmer, Mitarbeiter, Entwickler oder Kunde. Deshalb sei er Optimist: Zukunft passiere nicht einfach, man könne sie mitgestalten. Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.

Beschreibung

Ich bin grundsätzlich ein Optimist. Nicht, weil ich glaube, dass immer alles gut läuft – sondern weil ich daran glaube, dass wir für die meisten Probleme auch Lösungen finden können. Gerade bei KI, Automatisierung, Robotik oder autonomem Fahren sprechen wir häufig zuerst über die Risiken. Aber was passiert, wenn diese Technologien unser Leben auch besser machen? Wenn Arbeit produktiver, Transport günstiger, Mobilität einfacher oder bestimmte Herstellungs- und Bauprozesse effizienter werden? In dieser Folge denke ich deshalb etwas weiter nach vorne – bis 2050 und sogar 2100. Auch dann wird sich die Erde weiterdrehen. Menschen werden arbeiten, reisen, Unternehmen gründen, Familien gründen, neue Technologien entwickeln und neue Probleme lösen. Vielleicht sollten wir die Zukunft deshalb nicht nur als etwas betrachten, vor dem wir uns schützen müssen. Vielleicht dürfen wir die Zukunft auch als etwas betrachten, auf das wir uns freuen können. Denn Zukunft passiert nicht einfach nur. Einen kleinen Teil davon können wir selbst gestalten. Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.

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