TI CEO-Podcast · Folge 31

Warum ich gerne mit Unternehmern spreche

Christoph Standl ·

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1 Minute in Kürze

Christoph Standl spricht in dieser Folge seines CEO-Tagebuchs darüber, warum er so gerne mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern spricht. Ob jemand ein kleines Familienunternehmen oder einen Betrieb mit hunderten Mitarbeitern führt, sei dabei nicht entscheidend – ihn interessiere die Geschichte dahinter: Wie hat alles angefangen, wer war der erste Kunde, was war schwierig, welche Entscheidung würde man heute anders treffen? Denn kein Unternehmen entwickle sich in einer geraden Linie. Besonders spannend sei derzeit die Frage, wie andere mit Digitalisierung und künstlicher Intelligenz umgehen – nicht ob jemand ChatGPT nutzt, sondern ganz konkret: Welche Abläufe sind digitalisiert, wo hilft KI wirklich, wo ist es schwieriger als gedacht? Ein Bauunternehmen habe andere Prozesse als ein Hotel oder ein Handelsbetrieb, und trotzdem könne man erstaunlich viel voneinander lernen. Bücher, Podcasts und Studien seien wertvoll, ein persönliches Gespräch mit jemandem, der sein Unternehmen seit zwanzig Jahren aufbaut, habe aber eine andere Qualität – oft bleibe ein einziger Satz hängen, der noch lange nachwirkt. Sein Fazit: Mit dem Lernen sei man nie fertig. Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.

Beschreibung

Ich spreche unglaublich gerne mit anderen Unternehmerinnen und Unternehmern. Mich interessiert dabei weniger, wie groß ein Unternehmen heute ist – sondern wie alles angefangen hat und was auf dem Weg dorthin passiert ist. Welche Entscheidungen waren entscheidend? Was würde man heute anders machen? Wie geht man mit schwierigen Phasen um? Und was kann man voneinander lernen? Gerade 2026 interessiert mich dabei besonders, wie andere Unternehmen mit Digitalisierung und künstlicher Intelligenz umgehen: Was funktioniert bereits wirklich? Welche Prozesse werden automatisiert? Und wo stehen Unternehmer noch ganz am Anfang? Nach vielen Jahren Unternehmertum merke ich selbst, dass ich heute anders zuhöre als früher. Denn Kunden, Mitarbeiter, Wachstum, Investitionen und schwierige Entscheidungen sind längst keine theoretischen Themen mehr. Für mich ist Unternehmertum auch permanentes Lernen – und manchmal kann ein einziges gutes Gespräch einen Gedanken auslösen, der später ziemlich viel verändert. Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.

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