TI CEO-Podcast · Folge 26

Wie ich mir Reisen im Jahr 2033 vorstelle

Christoph Standl ·

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1 Minute in Kürze

Christoph Standl nimmt in dieser Folge seines CEO-Tagebuchs auf ein Gedankenexperiment mit: eine Geschäftsreise nach Belgien im Jahr 2033. Heute hieße das Flughafen, Sicherheitskontrolle, Warten, Mietwagen – und viel verlorene Zeit. 2033 steige er nach einem normalen Arbeitstag in Tirol abends in ein autonom fahrendes Elektroauto, arbeite noch ein, zwei Stunden, während seine persönliche KI die Termine vorbereitet und die Kundeninformationen zusammenfasst, lege sich dann schlafen und wache am nächsten Morgen in Belgien auf. Für den Tourismus werde es genau hier spannend: Vielleicht brauche er keine klassische Hotelübernachtung mehr, aber trotzdem ein Hotel – zum Duschen, Frühstücken, Arbeiten und zum Laden des Fahrzeugs. Ein „Morning Pass“ statt einer Übernachtung, Tagesräume, Arbeitsplätze für Geschäftsreisende, Lademöglichkeiten mit Strom aus eigener Photovoltaik – neue Technologien seien für bestehende Unternehmen nicht nur Bedrohung, sondern Quelle völlig neuer Geschäftsmodelle. Und das Auto werde vom Verkehrsmittel zum mobilen Arbeits- und Erholungsraum, sodass man an einem Tag mehrere Kunden in einer Region besuchen kann. Für Tourismus Interaktiv und Tourismus.one heiße das: heute schon fragen, wie Kunden und deren Gäste in Zukunft reisen, welche Bedürfnisse entstehen und welche Rolle Infopoints, Apps und digitale Plattformen dabei spielen. Ob 2033 genau so aussieht, wisse niemand – aber man könne sich darauf vorbereiten. Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.

Beschreibung

Wie könnte eine Geschäftsreise im Jahr 2033 aussehen? In dieser Folge meines CEO-Tagebuchs nehme ich euch mit auf ein Gedankenexperiment: Statt für einen Kundentermin nach Belgien zu fliegen, steige ich am Abend in Tirol in ein autonom fahrendes Elektroauto – arbeite noch ein wenig, schlafe während der Fahrt und wache am nächsten Morgen in Belgien auf. Doch was bedeutet das für den Tourismus? Vielleicht brauche ich keine klassische Hotelübernachtung mehr, aber trotzdem ein Hotel: zum Duschen, Frühstücken, Arbeiten und Laden des Fahrzeugs. Daraus könnten völlig neue Angebote und Geschäftsmodelle entstehen. Ich spreche darüber, wie autonomes Fahren, KI, Mobilität, Energie und Tourismus zusammenwachsen könnten – und warum wir bei Tourismus Interaktiv und Tourismus.one heute schon darüber nachdenken sollten, wie unsere Kunden und deren Gäste in Zukunft reisen werden. Wir können die Zukunft nicht exakt vorhersagen. Aber wir können uns auf sie vorbereiten.

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