TI CEO-Podcast · Folge 18
Was ich in der Bank über Menschen gelernt habe
1 Minute in Kürze
Christoph Standl erzählt in dieser Folge seines CEO-Tagebuchs, was er in der Bank über Menschen gelernt hat. Nach der Handelsakademie sei er zunächst – wie schon seine Eltern – ins Bankgeschäft eingestiegen, bei der Sparda-Bank in Wörgl. Rückblickend sei diese Zeit für seine Entwicklung unglaublich wertvoll gewesen, vor allem wegen der Menschen: Vor rund zwanzig Jahren kamen an manchen Tagen 150, 200 oder 300 Kundinnen und Kunden persönlich in die Filiale. Das Spannende daran: Früher habe er überhaupt nicht gern geredet, schon gar nicht vor anderen – heute führe er Kundengespräche, halte Präsentationen, spreche mit Mitarbeitern, Partnern und Investoren und nehme sogar diesen Podcast auf. Ein großer Teil dieser Entwicklung sei durch Wiederholung entstanden: Wer jeden Tag mit hundert unterschiedlichen Menschen spricht, lerne zuzuhören, verständlich zu erklären und mit Charakteren umzugehen. Zudem habe er erlebt, was ein Team bewirken kann: Als die Schließung der Filiale zur Diskussion stand, habe die Mannschaft zusammengehalten und sich ganz auf die Kunden konzentriert. Viele dieser Grundprinzipien – zuhören, verstehen, gut kommunizieren, als Team arbeiten, den Kunden in den Mittelpunkt stellen – gälten bei Tourismus Interaktiv bis heute. Seine Erkenntnis: Manche Fähigkeiten entstehen nicht durch Nachdenken, sondern dadurch, dass man sie immer wieder tut. Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
Beschreibung
Bevor ich Unternehmer wurde, habe ich einige Jahre in einer Bank gearbeitet – und rückblickend war diese Zeit für meine persönliche Entwicklung unglaublich wertvoll. Vor allem wegen der Menschen. Vor rund 20 Jahren war der Alltag in einer Bankfiliale noch ein anderer. An manchen Tagen hatte ich 150, 200 oder sogar 300 kurze und längere persönliche Kundenkontakte. Das Spannende daran: Früher habe ich eigentlich überhaupt nicht gerne geredet – und schon gar nicht vor anderen Menschen. Heute führe ich Kundengespräche, halte Präsentationen, spreche mit Mitarbeitern, Partnern und Investoren – und mittlerweile nehme ich sogar regelmäßig dieses CEO-Tagebuch auf. Ein großer Teil dieser Entwicklung entstand für mich durch etwas ganz Einfaches: Wiederholung. Wenn man jeden Tag mit unterschiedlichsten Menschen spricht, lernt man zuzuhören, verständlich zu erklären und mit unterschiedlichen Charakteren umzugehen. Bei der Sparda-Bank habe ich aber noch etwas anderes erlebt: wie viel ein gutes Team bewirken kann. Als damals die Zukunft unserer Filiale zur Diskussion stand, haben wir als Mannschaft zusammengehalten, richtig Gas gegeben und uns darauf konzentriert, unsere Kunden bestmöglich zu betreuen. Viele dieser Grundprinzipien begleiten mich heute bei Tourismus Interaktiv noch immer: Zuhören. Verstehen. Gut kommunizieren. Als Team zusammenarbeiten. Und den Kunden in den Mittelpunkt stellen. Meine wichtigste Erkenntnis aus dieser Zeit: Manche Fähigkeiten entstehen nicht dadurch, dass man lange darüber nachdenkt. Sie entstehen dadurch, dass man sie immer und immer wieder macht. Ich bin deshalb bis heute dankbar für diese Jahre. Denn ich habe dort nicht nur etwas über Banken gelernt. Ich habe vor allem sehr viel über Menschen gelernt. Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
