TI CEO-Podcast · Folge 17

Wo meine Faszination für Technologie begann

Christoph Standl ·

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1 Minute in Kürze

Christoph Standl erzählt in dieser Folge seines CEO-Tagebuchs, wo seine Faszination für Technologie begann: Mitte der 1990er Jahre. 1995 habe er sich für die Handelsakademie Wörgl entschieden – auch, weil die Schule vier Computersäle hatte und als erste in Österreich Windows 95 einsetzte. Heute klinge das nach Computergeschichte, damals sei es etwas Neues gewesen. Auch Wirtschaftsinformatik gehörte schon zur Ausbildung, und dort trafen die zwei Welten aufeinander, die ihn bis heute begleiten: Wirtschaft und Informationstechnologie. Gleichzeitig kam das Internet in den Alltag. Ihn habe schon damals weniger interessiert, wie eine Technologie im Detail funktioniert, sondern was man damit machen kann und welche Möglichkeiten entstehen. Natürlich habe er 1995 nicht geahnt, dass er einmal ein Technologieunternehmen gründen und digitale Lösungen für Tourismusregionen, Städte, Gemeinden und Betriebe entwickeln würde. Rückblickend erkenne er aber eine Linie: Internet, mobile Technologien, Cloud und heute künstliche Intelligenz und Automatisierung. Die Technologien hätten sich verändert, seine Faszination sei dieselbe geblieben. Technologie um ihrer selbst willen habe ihn nie interessiert – spannend werde sie, wenn daraus ein echter Nutzen für Menschen und Kunden entsteht. Vielleicht stecke in seiner heutigen Arbeit mit KI noch immer der Jugendliche, der unbedingt in die Schule mit Windows 95 wollte. Seine Frage: Welche Technologie hat euch zum ersten Mal fasziniert – und habt ihr euch die Neugier erhalten? Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.

Beschreibung

Wo beginnt eigentlich die Begeisterung für Technologie, die einen Jahrzehnte später noch begleitet? Bei mir führt die Antwort zurück ins Jahr 1995 und an die Handelsakademie Wörgl. Ein wesentlicher Grund für meine damalige Schulwahl war tatsächlich die technische Ausstattung: Die HAK Wörgl hatte vier Computersäle und meines Wissens als erste Schule Österreichs bereits Windows 95 in einem davon im Einsatz. Für mich war das damals unglaublich spannend. Gleichzeitig war Wirtschaftsinformatik bereits Teil der Ausbildung. Damit trafen schon damals zwei Welten aufeinander, die meinen weiteren Weg bis heute prägen: Wirtschaft und Informationstechnologie. Es war außerdem die Zeit, in der das Internet begann, unsere Welt grundlegend zu verändern. Rückblickend erkenne ich heute eine Linie: Internet → mobile Technologien → Cloud → Künstliche Intelligenz und Automatisierung. Die Technologien haben sich verändert. Meine Neugier ist geblieben. Mich interessiert dabei nicht Technologie um der Technologie willen. Die entscheidende Frage ist für mich: Was können wir damit machen – und welchen echten Nutzen können wir daraus für Menschen und unsere Kunden schaffen? Wenn ich heute als CEO von Tourismus Interaktiv mit KI und neuen Technologien arbeite, steckt deshalb vielleicht immer noch ein bisschen von dem Jugendlichen in mir, der 1995 unbedingt in die Schule mit Windows 95 wollte. Meine Frage an euch: Welche Technologie hat euch zum ersten Mal so richtig fasziniert – und habt ihr euch diese Neugier bis heute erhalten? Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.

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