TI CEO-Podcast · Folge 16
Warum Reisen meinen Horizont erweitert
1 Minute in Kürze
Christoph Standl spricht in dieser Folge seines CEO-Tagebuchs darüber, warum Reisen seinen Horizont erweitert. Diese Woche sei er beruflich auf Usedom an der Ostsee gewesen – rund tausend Kilometer von Tirol entfernt. Auf der Fahrt habe er darüber nachgedacht, wie sehr er das Reisen mag und wie sehr es seinen beruflichen Weg geprägt hat. Er liebe seine Heimat Tirol, die Berge und die Ruhe auf der Almhütte, gleichzeitig ziehe es ihn immer wieder hinaus – zu neuen Orten und vor allem zu den Menschen, die dort leben und arbeiten. Das Schöne an der Arbeit bei Tourismus Interaktiv sei, dass die Kunden dort arbeiten, wo andere Urlaub machen: Tourismusregionen, Städte, Gemeinden, Hotels, Sehenswürdigkeiten. Die Landschaften seien unterschiedlich, viele Herausforderungen erstaunlich ähnlich: Wie informieren wir Gäste besser, wie schaffen wir ein gutes Erlebnis, wo hilft Digitalisierung – und wie bleibt Tourismus menschlich? So sehr er Cloud, Automatisierung und KI schätze: Manchmal müsse man einfach hinfahren, zuhören und sehen, wie etwas tatsächlich eingesetzt wird – nach einer Stunde vor Ort verstehe man oft mehr als nach zehn Online-Meetings. Und als Gast in Hotels, Restaurants und Städten erlebe er die Branche von der anderen Seite und frage sich, was er sich selbst wünschen würde. Reisen verändere die Perspektive und lehre zugleich, die eigene Heimat neu zu schätzen. Seine Frage: Wann wart ihr zuletzt an einem Ort, der euch eine neue Perspektive gegeben hat? Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
Beschreibung
Letzte Woche war ich beruflich auf Usedom an der Ostsee – rund 1.000 Kilometer von meiner Heimat Tirol entfernt. Auf der langen Fahrt habe ich wieder darüber nachgedacht, wie sehr Reisen meinen persönlichen und unternehmerischen Weg prägt. Ich liebe Tirol, die Berge und die Ruhe auf der Alm. Gleichzeitig liebe ich es, unterwegs zu sein, neue Orte kennenzulernen und vor allem mit den Menschen zu sprechen, die dort leben und arbeiten. Das ist auch einer der Gründe, warum mir die Arbeit im Tourismus nach zwölf Jahren noch immer so viel Freude macht. Bei Tourismus Interaktiv arbeiten wir mit Tourismusregionen, Städten und Gemeinden, Hotels, Sehenswürdigkeiten und anderen touristischen Betrieben. Dabei stelle ich immer wieder fest: Die Landschaften und Menschen sind unterschiedlich – viele Herausforderungen sind erstaunlich ähnlich. Wie informieren wir Gäste besser? Wie schaffen wir ein gutes Erlebnis? Wo hilft uns Digitalisierung? Und wie sorgen wir gleichzeitig dafür, dass Tourismus menschlich bleibt? So sehr ich digitale Technologien, Cloud, Automatisierung und KI schätze, glaube ich deshalb auch: Manchmal muss man einfach hinfahren. Zum Kunden. An den Ort. Zu den Menschen. Denn Reisen verändert die Perspektive. Und gleichzeitig bin auch ich selbst immer wieder Gast – privat oder geschäftlich. Dadurch kann ich unsere Branche regelmäßig aus einer ganz anderen Perspektive betrachten: Was würde ich mir eigentlich selbst als Gast wünschen? Vielleicht ist das einer der schönsten Aspekte des Reisens: Man entdeckt Neues, erweitert seinen Horizont und lernt dabei manchmal auch die eigene Heimat wieder ganz neu zu schätzen. Meine Frage an euch: Wann wart ihr das letzte Mal an einem Ort, der euch eine neue Perspektive gegeben hat? Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
