TI CEO-Podcast · Folge 7
Warum Geduld ein Wettbewerbsvorteil sein kann
1 Minute in Kürze
Christoph Standl spricht in dieser Folge seines CEO-Tagebuchs über etwas, das ihm in zwölf Jahren als Unternehmer immer wichtiger geworden ist: Geduld. Geduld klinge zunächst nicht nach einer typischen Unternehmereigenschaft – viele dächten bei Unternehmertum an Geschwindigkeit, Wachstum, schnelle Entscheidungen. Natürlich sei Tempo wichtig, aber manche Dinge bräuchten einfach Zeit: ein Unternehmen aufzubauen, Vertrauen aufzubauen, ein gutes Produkt zu entwickeln – und manchmal brauche eine gute Idee Jahre, bis der richtige Zeitpunkt kommt. Bei Tourismus Interaktiv habe es viele Momente gegeben, in denen er gerne schneller gewesen wäre: Rückschläge, Verzögerungen und mit Corona eine Situation, auf die niemand vorbereitet war. In solchen Momenten sei es leicht, Strategie und Vision infrage zu stellen – genau dann helfe langfristiges Denken. Er habe sich immer wieder gefragt, ob sich seine langfristige Überzeugung verändert habe, und die Antwort sei Nein gewesen: Die Digitalisierung sei weitergegangen, die Nachfrage gestiegen, und heute beschleunige künstliche Intelligenz vieles enorm. Was sich verändert habe, sei manchmal nur der Zeitplan. Dabei denke er an einen Satz von Oliver Kahn: „Weiter, weiter, immer weiter“ – nicht blind, nicht stur, sondern lernen, anpassen und den nächsten Schritt machen. Nur weil etwas länger dauert als geplant, sei die Richtung nicht automatisch falsch. Geduld sei keine Ausrede fürs Nichtstun, sondern weiterarbeiten, weiterlernen und akzeptieren, dass sich manche Entwicklungen nicht erzwingen lassen. In einer Zeit, in der viele schnelle Ergebnisse erwarten, liege der Vorteil oft darin, länger dranzubleiben als andere. Seine Frage: Bei welchem Ziel braucht ihr nicht mehr Geschwindigkeit, sondern mehr Geduld? Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
Beschreibung
In einer Welt, in der vieles immer schneller gehen muss, kann Geduld zu einer besonderen Stärke werden. In dieser Folge meines CEO-Tagebuchs spreche ich darüber, was ich in zwölf Jahren Unternehmertum über Geduld, Ausdauer und langfristiges Denken gelernt habe. Auch bei Tourismus Interaktiv lief nicht immer alles nach Plan. Es gab Rückschläge, Verzögerungen und mit Corona eine Herausforderung, die niemand vorhersehen konnte. Trotzdem hat sich meine langfristige Überzeugung nicht verändert. Digitalisierung ist weitergegangen. Neue Technologien sind entstanden. Und heute beschleunigt Künstliche Intelligenz diese Entwicklung noch einmal. Dabei begleitet mich immer wieder ein Satz von Oliver Kahn:„Weiter, weiter, immer weiter.“Für mich bedeutet Geduld deshalb nicht, passiv abzuwarten. Es bedeutet weiterzuarbeiten, weiterzulernen, sich anzupassen und gleichzeitig zu akzeptieren, dass manche Entwicklungen einfach Zeit brauchen. Themen dieser Folge:Geduld im UnternehmertumAusdauer trotz RückschlägenErfahrungen aus zwölf Jahren Tourismus InteraktivLangfristiges Denken in schwierigen PhasenWarum sich Zeitpläne ändern dürfen„Weiter, weiter, immer weiter“Meine Frage dieser Folge: Bei welchem Ziel in eurem Leben braucht ihr vielleicht nicht mehr Geschwindigkeit, sondern einfach etwas mehr Geduld? Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
