TI CEO-Podcast · Folge 35
Warum ich gerne ins Wochenende gehe, wenn etwas weitergegangen ist
1 Minute in Kürze
Christoph Standl spricht in dieser Folge seines CEO-Tagebuchs darüber, warum er gerne ins Wochenende geht, wenn etwas weitergegangen ist. Eine gute Woche sei für ihn nicht eine Woche, in der am Freitag alles erledigt ist – als Unternehmer sei ohnehin nie alles fertig. Die wichtigere Frage laute: Was ist diese Woche wirklich weitergegangen? Eine Entscheidung, ein Projekt, ein gelöstes Kundenproblem, ein Fortschritt im Vertrieb oder bei den Abläufen. Mit rund fünfzig Wochen im Jahr gebe es fünfzig Gelegenheiten, das Unternehmen ein kleines Stück besser zu machen; bis zum zwanzigsten Geburtstag von Tourismus Interaktiv im Jahr 2034 lägen noch etwa vierhundert solcher Wochen vor dem Team. Auch sein Verhältnis zum Wochenende habe sich verändert: Manchmal seien es nur ein oder zwei ruhige Stunden am Samstag, manchmal – wie zuletzt beim Agentensystem mit künstlicher Intelligenz – entstehe ein Momentum, in dem er Samstag und Sonntag intensiv arbeite, weil gerade enorm viel weitergehe. Es gehe nicht darum, möglichst viel oder möglichst wenig zu arbeiten, sondern zu erkennen, wann Ruhe wichtig ist und wann sich ein Momentum lohnt. Langfristiger Erfolg entstehe nicht durch die eine perfekte Woche, sondern durch viele Wochen, in denen die wichtigen Dinge ein kleines Stück weitergehen. Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
Beschreibung
Für mich ist eine gute Woche nicht unbedingt eine Woche, in der am Freitag alles erledigt ist. Als Unternehmer ist eigentlich nie alles fertig. Viel wichtiger ist für mich die Frage: Was ist diese Woche wirklich weitergegangen? Wenn wir vereinfacht mit 50 Wochen im Jahr rechnen, sind das 50 Möglichkeiten, ein Unternehmen ein kleines Stück besser zu machen. Bis zum 20. Geburtstag von Tourismus Interaktiv im Jahr 2034 liegen noch ungefähr 400 solcher Wochen vor uns. In dieser Folge spreche ich auch darüber, warum sich mein Verhältnis zum Wochenende verändert hat. Manchmal sind es nur ein oder zwei ruhige Stunden. Und manchmal gibt es ein Wochenende wie das vergangene, an dem plötzlich ein enormes Momentum entsteht und ich Samstag und Sonntag intensiv an einem Thema arbeite. Für mich geht es dabei nicht darum, möglichst viel zu arbeiten. Sondern darum, zu erkennen, wann Ruhe wichtig ist – und wann es sich lohnt, ein Momentum zu nutzen. Denn langfristiger Erfolg entsteht vielleicht gar nicht durch die eine perfekte Woche, sondern durch sehr viele Wochen, in denen die wichtigen Dinge immer wieder ein kleines Stück weitergehen. Und denk daran: Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
