TI CEO-Podcast · Folge 28
Was passiert, wenn Software immer mehr Arbeit übernimmt?
1 Minute in Kürze
Christoph Standl spricht in dieser Folge seines CEO-Tagebuchs darüber, was passiert, wenn Software immer mehr Arbeit übernimmt. Bisher habe Software Aufgaben beschleunigt – ein Mensch bedient sie und verschickt das Ergebnis. Mit künstlicher Intelligenz und KI-Agenten beginne sich dieses Prinzip zu verändern: Software könne selbst Informationen suchen, E-Mails analysieren, Daten zusammenführen, Aufgaben vorbereiten, Prozesse überwachen und in klar definierten Bereichen selbstständig handeln. Das sei vor allem eine Veränderung für Unternehmen, denn wenn immer mehr Routinearbeit automatisiert wird, ändere sich die Frage, wie man ein Unternehmen organisiert. Bei Tourismus Interaktiv baue man bereits Agenten für unterschiedliche Unternehmensbereiche auf und automatisiere wiederkehrende Arbeit – und ein kleines Team könne dadurch plötzlich wesentlich mehr bewegen. Für ihn gehe es ausdrücklich nicht darum, Menschen unwichtig zu machen, sondern darum, dass sie Zeit dort einsetzen, wo ihre Fähigkeiten besonders wertvoll sind: bei Kunden, Mitarbeitern, wichtigen Entscheidungen, Kreativität und neuen Ideen. Auch seine eigene Rolle als CEO verändere sich: nicht möglichst viel selbst erledigen, sondern ein Unternehmen aufbauen, in dem Menschen und Technologie intelligent zusammenarbeiten. Die entscheidende Frage für Unternehmer laute deshalb: Wie würde ich mein Unternehmen heute aufbauen, wenn ich weiß, dass Software künftig einen großen Teil der Routinearbeit übernehmen kann? Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
Beschreibung
Was passiert mit Unternehmen, wenn Software nicht mehr nur ein Werkzeug ist, sondern zunehmend selbst Aufgaben übernehmen kann? In dieser Folge spreche ich darüber, wie KI-Agenten und Automatisierung die Organisation von Unternehmen verändern können – und warum gerade kleine Teams dadurch einen völlig neuen Hebel bekommen. Bei Tourismus Interaktiv erleben wir erste Auswirkungen davon bereits selbst. Wir bauen spezialisierte Agenten für unterschiedliche Unternehmensbereiche auf und automatisieren zunehmend wiederkehrende Aufgaben. Für mich geht es dabei ausdrücklich nicht um Unternehmen ohne Menschen. Im Gegenteil: Technologie sollte Menschen von Routine entlasten, damit mehr Zeit für Kunden, Mitarbeiter, Entscheidungen, Kreativität und neue Ideen bleibt. Die entscheidende Frage für Unternehmer lautet deshalb vielleicht: Wie würde ich mein Unternehmen heute aufbauen, wenn ich weiß, dass Software in Zukunft einen großen Teil der Routinearbeit übernehmen kann?
