TI CEO-Podcast · Folge 11

Warum ich gerne groß denke

Christoph Standl ·

Bei Spotify öffnen ↗

1 Minute in Kürze

Christoph Standl spricht in dieser Folge seines CEO-Tagebuchs darüber, warum er gerne groß denkt. Ob ein Unternehmer mit einem kleinen Unternehmen große Ziele haben dürfe? Seine Antwort: ein klares Ja – besonders seit seinen USA-Reisen 2019. Nicht, weil jede große Idee automatisch funktioniere, sondern weil man neben genauer Kenntnis der Realität – Zahlen, Probleme, Schwächen – auch eine Vorstellung davon brauche, wohin die Reise langfristig gehen soll. In zwölf Jahren Tourismus Interaktiv habe es Rückschläge, Verzögerungen und Corona gegeben, seine Überzeugung sei geblieben: etwas aufbauen, das Bestand hat, nicht nur ans nächste Quartal denken. Konkret bedeute großes Denken für ihn: Vieles funktioniere bereits im Kleinen – bei einer Region, einer Gemeinde, einem Hotel –, und viele Herausforderungen wiederholten sich: die richtige Information zum richtigen Gast, Inhalte aktuell halten, Prozesse vereinfachen, ohne immer mehr Personal. Die Frage laute: Wenn etwas einmal funktioniert, wie funktioniert es hundert- oder tausendmal? Standardisierte Projekte, Software as a Service, Device as a Service, Self-Service, Automatisierung und KI machten das möglich – Skalierbarkeit sei die große Chance gerade für kleine Unternehmen. Groß denken heiße nicht, Großes zu behaupten, sondern im Kleinen zu beweisen und dann zu überlegen, wie daraus Großes wird. Eine große Vision verändere die Fragen von heute: Welche Menschen, Technologien und Partner brauchen wir? Der nächste Schritt sei dabei meist klein. Man brauche große Ambitionen und Demut vor der Realität. Seine Fragen: Welches Ziel würdet ihr euch setzen, wenn ihr nicht scheitern könntet – und was ist der kleinste Schritt heute? Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.

Beschreibung

Darf ein kleines Unternehmen eigentlich große Ziele haben? Meine Antwort darauf ist ganz klar: Ja. In dieser Folge meines CEO-Tagebuchs spreche ich darüber, warum ich gerne groß denke – und warum große Ambitionen für mich trotzdem immer mit Realität, Erfahrung und vielen kleinen Schritten verbunden sein müssen. Nach mittlerweile zwölf Jahren mit Tourismus Interaktiv haben wir etwas Entscheidendes gelernt: Viele Lösungen funktionieren bereits im Kleinen – bei Tourismusregionen, Gemeinden, Sehenswürdigkeiten, Hotels, Restaurants oder Apartmentvermietern. Viele Herausforderungen wiederholen sich. Und genau daraus entsteht für mich eine spannende unternehmerische Frage: Wenn etwas einmal funktioniert – wie schaffen wir es, dass es hundertmal oder vielleicht irgendwann tausendmal funktioniert? Die digitale Welt eröffnet dafür völlig neue Möglichkeiten: durch standardisierte Produkte, Software-as-a-Service, Self-Service, Automatisierung und zunehmend auch durch Künstliche Intelligenz. Dabei geht es nicht darum, groß zu reden. Es geht darum, im Kleinen zu beweisen, dass etwas funktioniert – und anschließend zu überlegen, wie daraus etwas Großes entstehen kann. Themen dieser Folge: Warum ich gerne groß denke Große Ziele für kleine UnternehmenVon der funktionierenden Lösung zur Skalierung Software-as-a-Service und Self-Service Automatisierung und KIGroße Visionen und tägliche kleine Schritte Demut gegenüber der Realität Meine zentrale Erkenntnis: Groß denken. Klein anfangen. Und lange genug dranbleiben. Denn eine große Vision verändert die Fragen, die wir uns heute stellen. Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.

← Alle Folgen

Werden Sie einer von 100 Aktionären.

Eine erste Aktie ab 34 € — der symbolische Einstieg. So sind Sie dabei, wenn es weitergeht.

Erste Aktie sichern