TI CEO-Podcast · Folge 10
Warum mich Weltklasse fasziniert
1 Minute in Kürze
Christoph Standl spricht in dieser zehnten Folge seines CEO-Tagebuchs über ein Thema, das ihn seit Langem fasziniert: Weltklasse. Weltklasse bedeute nicht, einmal etwas Außergewöhnliches zu schaffen, sondern einen unglaublich hohen Anspruch über viele Jahre aufrechtzuerhalten. Sein Beispiel ist Real Madrid: Spieler und Trainer kommen und gehen, Generationen wechseln – Zinédine Zidane, Toni Kroos, David Alaba, Kylian Mbappé –, aber der Anspruch der Organisation bleibt. Weltklasse entstehe nicht in den neunzig Minuten, in denen alle zuschauen, sondern in den tausenden Stunden davor: Training, Videoanalyse, Scouting, Nachwuchsarbeit, Regeneration, Organisation und unzählige kleine Entscheidungen. Genau darin sieht er die Verbindung zum Unternehmertum. Tourismus Interaktiv sei heute nicht Weltklasse – „Tiroler Liga vielleicht“ –, aber warum solle sich ein kleines österreichisches Technologieunternehmen nicht an den Besten der Welt orientieren? Der Anspruch mache den Unterschied, weil er jede Entscheidung verändert. Ein Unternehmen sei für ihn wie eine Mannschaft: Der CEO müsse nicht jeden Ball selbst spielen, sondern eine Mannschaft aufbauen, in der Menschen in ihren Positionen besser sind als er – heute ergänzt um KI und Automatisierung. Auch die Aktiengesellschaft gehöre zu diesem langfristigen Denken: ein Unternehmen, an dem sich Menschen mit Kapital, Wissen und Arbeit beteiligen und das über Generationen bestehen kann. Und Weltklasse heiße auch verlieren – entscheidend sei, wie man auf eine Niederlage reagiert. Weltklasse sei kein Zustand, sondern ein Anspruch. Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
Beschreibung
Was bedeutet eigentlich Weltklasse? In der zehnten Folge meines CEO-Tagebuchs nehme ich mir bewusst etwas mehr Zeit für ein Thema, das mich schon lange fasziniert. Ich spreche über Real Madrid, über außergewöhnliche Persönlichkeiten wie Zinédine Zidane, Toni Kroos, David Alaba und Kylian Mbappé – und vor allem über die Frage, was wir als Unternehmer von diesem Anspruch an Weltklasse lernen können. Denn Weltklasse entsteht für mich nicht in den 90 Minuten, in denen alle zuschauen. Sie entsteht in den unzähligen Stunden davor: durch Training, Vorbereitung, Disziplin, die richtigen Menschen und Tausende kleine Entscheidungen. Ich übertrage diesen Gedanken auf meine Rolle als CEO von Tourismus Interaktiv und stelle mir die Frage: Warum sollte sich ein kleines österreichisches Technologieunternehmen nicht an den Besten der Welt orientieren? Außerdem spreche ich darüber, warum ich ein Unternehmen ähnlich wie eine Mannschaft sehe, warum ein CEO nicht jeden Ball selbst spielen sollte und weshalb auch die Entscheidung für eine Aktiengesellschaft Teil meines langfristigen Denkens ist. Dabei geht es nicht darum, eine fertige Erfolgsgeschichte zu erzählen. Es geht darum, euch mitzunehmen, während diese Geschichte geschrieben wird. Themen dieser Folge sind Weltklasse und langfristiges Denken, Real Madrid und die Kultur des Erfolgs, Führung und Mannschaftsaufbau, meine Rolle als CEO, die langfristige Idee hinter der Aktiengesellschaft sowie der Umgang mit Niederlagen und Rückschlägen. Meine zentrale Erkenntnis: Weltklasse ist für mich kein Zustand. Weltklasse ist ein Anspruch. Danke, dass ihr mich auf dieser Reise begleitet. Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
