TI CEO-Podcast · Folge 51
Zinédine Zidane – Zwischen Weltklasse, Temperament und einer zweiten Chance
1 Minute in Kürze
Christoph Standl spricht in dieser Folge über Zinédine Zidane als Auftakt einer Themenwoche über Weltklasse-Fußballer. Er schildert, wie sehr ihn Zidanes Eleganz und Spielverständnis seit jeher faszinieren, erinnert an dessen WM- und EM-Titel sowie das legendäre Volleytor 2002. Gleichzeitig betont er Zidanes Temperament, insbesondere den Kopfstoß im WM-Finale 2006, und macht deutlich, dass auch außergewöhnliche Menschen Fehler machen können. Besonders beeindruckend findet er Zidanes zweite Karriere als Trainer mit drei Champions-League-Titeln in Folge, da dies eine völlig andere Fähigkeit erfordere als sportliche Höchstleistung selbst zu erbringen. Er zieht eine Parallele zum Unternehmertum: Irgendwann gehe es nicht mehr darum, selbst der Beste zu sein, sondern ein erfolgreiches Team aufzubauen. Mit Spannung verfolgt er Zidanes neue Rolle als Nationaltrainer Frankreichs und dessen Chance, bei EM 2028 und WM 2030 Geschichte zu schreiben. Sein Fazit: Ein Mensch sei nie nur sein größter Erfolg oder Fehler, sondern zeige sich in seiner Weiterentwicklung.
Beschreibung
Mit Folge 51 startet eine neue Themenwoche meines CEO-Tagebuchs: Was ich von Weltklasse-Sportlern lernen möchte. Den Anfang macht einer meiner absoluten Lieblingsspieler: Zinédine Zidane. Weltmeister 1998, Europameister 2000, sein legendäres Champions-League-Tor für Real Madrid 2002 – Zidane war für mich einer der elegantesten und außergewöhnlichsten Fußballer aller Zeiten. Doch zu seiner Geschichte gehört auch sein enormes Temperament und der unrühmliche Abschied beim WM-Finale 2006 nach dem Kopfstoß gegen Marco Materazzi. Was mich besonders fasziniert: Seine Geschichte war damit nicht zu Ende. Als Trainer gewann er mit Real Madrid dreimal hintereinander die Champions League. Und 2026 beginnt für ihn als französischer Nationaltrainer ein weiteres Kapitel – mit der EM 2028 und der WM 2030 als großen Herausforderungen. Was können wir daraus für das Unternehmertum lernen? Dass Weltklasse nicht bedeutet, fehlerfrei zu sein. Dass außergewöhnliche Leistungen als Einzelperson etwas anderes sind als die Führung einer erfolgreichen Mannschaft. Und dass die größten Erfolge möglicherweise noch vor einem liegen. Ein Mensch ist niemals nur sein größter Erfolg. Und auch nicht sein größter Fehler. Und denkt daran: Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
