TI CEO-Podcast · Folge 13
Warum große Ziele manchmal belächelt werden
1 Minute in Kürze
Christoph Standl spricht in dieser Folge seines CEO-Tagebuchs darüber, warum große Ziele manchmal belächelt werden. Wer große Ziele ausspricht, erlebe früher oder später Skepsis: Das sei unrealistisch, das funktioniere sowieso nicht. Gerade als Unternehmer sehe man oft etwas, das andere noch nicht sehen – eine Technologie, ein Geschäftsmodell, eine Vorstellung davon, wo ein Unternehmen in zehn oder zwanzig Jahren stehen könnte. Dabei denke er an Arnold Schwarzenegger und dessen zwei Gedanken „Have a vision“ und „Don't listen to the naysayers“. Wer selbst keine Vorstellung habe, wohin er will, dem würden andere schnell definieren, was realistisch ist. Den zweiten Gedanken ergänze er aber: Nicht auf Neinsager zu hören bedeute nicht, jede Kritik zu ignorieren – im Gegenteil brauche er Mitarbeiter, Partner, Kunden, Berater, Investoren und Banken, die ihn hinterfragen, denn vielleicht stimmten die Zahlen nicht oder der Zeitpunkt sei falsch. Entscheidend sei, ob es konstruktive Kritik ist oder nur ein „Das geht sowieso nicht“. Nach zwölf Jahren Tourismus Interaktiv habe er außerdem erlebt, wie sehr Cloud, Automatisierung und künstliche Intelligenz die Möglichkeiten verändern: Die Welt, in der ein Ziel erreicht werden soll, sei nicht dieselbe, in der man es heute formuliert. Seine Interpretation: Habe eine Vision, höre dir gute Kritik an, aber lass dir deine Vision nicht von Neinsagern nehmen. Seine Frage: Gibt es ein großes Ziel, das ihr kleiner gemacht habt, weil andere es für unrealistisch hielten? Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
Beschreibung
Was passiert, wenn man eine große Vision ausspricht – und andere sagen: Das ist unrealistisch. Das funktioniert nicht. Das schaffst du nicht. In dieser Folge meines CEO-Tagebuchs spreche ich darüber, warum große Ziele manchmal auf Skepsis stoßen und wie ich persönlich versuche, mit Kritik und sogenannten Neinsagern umzugehen. Dabei greife ich zwei Gedanken von Arnold Schwarzenegger auf, die mich besonders inspirieren:„Have a vision.“und:„Don’t listen to the naysayers.“Für mich bedeutet das allerdings nicht, Kritik zu ignorieren. Ganz im Gegenteil: Gerade als Unternehmer brauche ich Menschen, die mich hinterfragen, Risiken erkennen und mir auch sagen, wenn ich möglicherweise falsch liege. Die entscheidende Frage ist: Ist es konstruktive Kritik – oder einfach nur ein „Das geht sowieso nicht“? Nach zwölf Jahren Tourismus Interaktiv habe ich außerdem erlebt, wie stark sich Technologien und Möglichkeiten verändern können. Cloud-Technologien, Automatisierung und Künstliche Intelligenz ermöglichen heute Dinge, die vor einigen Jahren noch wesentlich schwieriger oder kaum vorstellbar waren. Eine meiner wichtigsten Erkenntnisse daraus: Die Welt, in der ein Ziel erreicht werden soll, ist nicht unbedingt dieselbe Welt, in der wir dieses Ziel heute formulieren. Deshalb ist meine persönliche Interpretation: Habe eine Vision. Höre dir gute Kritik an. Aber lass dir deine Vision nicht von Neinsagern nehmen. Und meine Frage an euch: Gibt es eine große Idee oder ein Ziel, das ihr irgendwann kleiner gemacht habt, weil andere Menschen es für unrealistisch gehalten haben? Große Veränderungen beginnen oft mit kleinen täglichen Schritten.
